Prävention & Intervention

gegen sexualisierte Gewalt – der SSB Dortmund unterstützt seine Sportvereine.

Vorgehensweise im Falle einer Grenzüberschreitung

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der empfohlenen Schritte für den Umgang mit Grenzverletzungen und Verdachtsfällen im Verein:

  1. Ruhe bewahren, auch wenn es schwerfällt.
  2. Den Schilderungen der Betroffenen zuhören und Glauben schenken.
  3. Opferschutz und Diskretion haben oberste Priorität. Die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten sind zu achten.
  4. Nichts über den Kopf der Betroffenen entscheiden. Darauf hinweisen, dass man sich ggf. selbst Hilfe holen muss.
  5. Zeitnah eine Ansprechperson oder Fachberatungsstelle hinzuziehen.
  6. Jede Person kann sich kostenfrei und anonym bei einer Fachstelle beraten lassen (§ 8b SGB VIII).
  7. Nichts im Alleingang unternehmen. Die tatverdächtige Person nicht ansprechen.
  8. Sicherung und Dokumentation: kurz und sachlich – Datum, Uhrzeit, Gesprächspartner, Art der Feststellung, Inhalt des Gesprächs.
  9. Alle weiteren Maßnahmen mit der betroffenen Person abstimmen.
  10. Vorstand informieren.
  11. Bei konkretem Verdacht frühzeitig Rechtsberatung einholen. Diese ist nach Antragstellung über den LSB möglich.
  12. Zuständigkeiten und Kommunikationswege festlegen, ggf. ein Krisenteam bilden.
  13. Äußerungen von Verdachtsmomenten gegenüber Dritten müssen unterbleiben (§ 187 StGB Verleumdung).

Schweigen schützt die Falschen

Der Landessportbund NRW gilt als führend bei der Entwicklung präventiver Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport. Im Rahmen der Kampagne „Schweigen schützt die Falschen" unterstützt der StadtSportBund Dortmund die Dortmunder Sportvereine mit konkreter Hilfestellung: das Thema zu enttabuisieren, präventiv tätig zu werden und in Krisen- und Verdachtsfällen handlungsfähig zu sein. Jede und jeder neu auszubildende Übungsleiterin und jeder Übungsleiter nimmt verpflichtend an einer Impulsveranstaltung zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport teil. Der SSB sichert vertrauensvolle, kompetente Beratung und Hilfe zu.

Anmeldeformular VIBSS-Angebote

Informationen und Unterstützung

Qualitätsbündnis

NRW-weites Bündnis von Vereinen und Verbänden mit gemeinsamen Qualitätsstandards zur Prävention und Intervention.

Erweitertes Führungszeugnis

Informationen und Materialien zum Bundeskinderschutzgesetz und der Vereinbarung nach § 72a SGB VIII.

Kinderschutzgesetze

Informationen zum Landeskinderschutzgesetz NRW, Cybergrooming und dem Workbook „Gemeinsam sicher im Sport".

Anne, Tore – sind wir stark!

Präventionstheaterprogramm für Kinder von 8 bis 11 Jahren zu Grenzüberschreitungen und sexualisierter Gewalt im Sportverein.

Termine und Qualifizierungen

Aktuelle Veranstaltungen, Infoabende und Workshops zum Thema Kinderschutz im Sport.
 

Dortmundweite Kampagne gegen sexualisierte Gewalt

Die Frauenberatungsstelle Dortmund hat im Anschluss an die gesetzliche Verankerung der Maxime „Nein heißt Nein" eine gleichnamige Kampagne gestartet. Als solidarische Bewegung setzt sie gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus Dortmund ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt. Der SSB Dortmund unterstützt diese Initiative.

Mehr Infos zur Kampagne

Aktuelle Termine und Qualifizierungen

Materialdownload

Ehrenkodex.pdf
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Handlungsleitfaden für Sportvereine.pdf
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Elternkompass.pdf
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Broschüre Wir können auch anders.pdf
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Broschüre Finger weg! - Pack mich nicht an!.pdf
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Handlungskonzept SSB Sportjugend.pdf
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Haben Sie Fragen?

Ursula Weyandt

Projektkoordination Prävention gegen und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport

0231 50111 13 0176 85611343

Bürozeit: Mi, Do & Freitag 09:00 - 14:00 Uhr