Katja Rüther
Projektleitung Dortmund lernt Schwimmen
0155 60595539 k.ruether@ssb-do.deBürozeit: Mo, Mi & Do 08:00 - 13:00 Uhr und Fr 08:00 - 12:30 Uhr
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Film abspielenSicherheit zuerst:
Warum? Nur Kinder, die ans Wasser gewöhnt sind, können später sicher Schwimmen lernen, Spielen mit und im Wasser macht aber vor allem Spaß!
Wann? ab der zweiten Lebenswoche
Was können Eltern tun?
1. Vertrauen aufbauen
Beginnen Sie mit kurzen Momenten im Wasser.
2. Spielerisch üben
Machen Sie kleine Spiele mit Wasser – das fördert Freude und Vertrauen:
3. Bewegung im Wasser
Wenn Ihr Kind sicher im Planschbecken oder in der Badewanne ist, können sie folgende Spiele spielen:
4. Geduld und Wiederholung
Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Wichtig ist, nicht zu drängen. Lieber regelmäßig kurze, positive Erfahrungen, als einmal zu viel. Mit der Zeit wird Ihr Kind mutiger und bereit für den Schwimmkurs oder den nächsten Schritt im Wasser.
Warum? Wasser übt auf viele Kinder eine große Faszination aus. Damit der Aufenthalt im Wasser Freude macht und sicher ist, müssen Kinder Schritt für Schritt lernen, sich darin zu orientieren. Diese Lernschritte nennt man Grundfertigkeiten der Wasserbewältigung. Erst wenn das Kind diese beherrscht, ist das Schwimmenlernen möglich.
Wann? Am besten direkt nach der Wassergewöhnung beginnen. Das Alter spielt zunächst keine Rolle.
Was können Eltern tun?
Eltern können Ihre Kinder unterstützen, mit den besonderen Bedingungen des Wasser -Auftrieb, Widerstand und Temperatur – umzugehen und ihren Körper darin zu kontrollieren. Das kann bei gemeinsamen Schwimmbadbesuch, aber auch in der Badewanne oder dem Planschbecken beginnen.
Spiel und Übungsideen zu den Grundfertigkeiten
1) Atmen im Wasser
Kinder lernen, ins Wasser auszuatmen und den Wasserwiederstand zu überwinden. Das ist wichtig, damit ihnen später kein Wasser in Mund und Nase läuft und sie beim Schwimmen ins Wasser ausatmen können.
2) Tauchen
3) Schweben und Gleiten
Schweben bedeutet, dass das Wasser den Körper trägt. Gleiten bedeutet, sich mühelos im Wasser zu bewegen.
4) Springen im und ins Wasser
5)Rollen und Drehen zur Orientierung im Wasser
6) Fortbewegen
Warum? Schwimmen zu können ist überlebenswichtig. Als sicherer Schwimmer gilt ihr Kind erst, wenn es das Bronzeabzeichen oder die blaue Niveaustufe des Schulschwimmpasses erreicht hat. Das bedeutet, dass es einen Sprung ins tiefe Wasser ausführen und mindestens 200m Schwimmen sowie das Wasser selbständig verlassen kann.
Wann? Erst wenn die Wasserbewältigung abgeschlossen ist! Die schnellsten Ergebnisse erzielen die Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren, da das Fenster für motorisches Lernen dann weit geöffnet ist. Es ist sinnvoll, dass Ihr Kind Schwimmen kann, bevor es mit der Schule zum Schwimmunterricht geht. Gelerntes kann dann dort gefestigt und ausgebaut werden.
Was können Eltern tun? Sie können Ihrem Kind die Schwimmbewegungen selbst beibringen oder es in einem Schwimmkurs anmelden. Welche Schwimmtechnik hierbei zuerst gelehrt wird, ist zunächst unerheblich, für alle Schwimmarten gibt es Vor- und Nachteile. Entscheidend ist, dass auch das Schwimmen in Rückenlage als Sicherheitstechnik bei Ermüdung geübt wird. Besprechen und üben Sie mit ihrem Kind auch immer wieder die Baderegeln. Baderegeln | SchwimmWelten GmbH
Möchten Sie ihrem Kind das Schwimmen selbst beibringen, finden Sie hier Informationen zu den einzelnen Schwimmtechniken Rückenschwimmen - Schritt für Schritt-Anleitung zum Rücken schwimmen lernen Brustschwimmen - Schritt für Schritt-Anleitung zum Brust schwimmen lernen Kraul - Schritt für Schritt-Anleitung, wie du leicht Kraul schwimmen lernst
Einen guten Kurs erkennen sie daran, dass die Reihenfolge des Schwimmenlernens eingehalten wird: Erst erfolgt die Wassergewöhnung, dann die Wasserbewältigung und schließlich die Vermittlung der Schwimmtechnik. Hat ihr Kind die Wasserbewältigung schon vor dem Kurs abgeschlossen, wird es sehr schnell Schwimmen lernen. Wichtig ist außerdem, dass ein Ausbilder/ eine Ausbilderin nicht mehr als sechs Kinder betreut, je nach Alter besser weniger.
In Dortmund gibt es zahlreiche Anbieter von Schwimmkursen in allen Hallenbädern. Anbieter sind die Schwimmvereine und Ortsgruppen der DLRG. Alle Kontaktdaten finden Sie in der Vereinsdatenbank des StadtSportBundes Dortmund StadtSportBund Dortmund e. V. – Vereinssuche (Bereich: Startseite, Vereine) Die Kosten für die Schwimmkurse bei Vereinen und der DLRG können über das Bildungs- und Teilhabe Paket erstattet werden. Darüber hinaus gibt es auch einige private Schwimmschulen und Privatpersonen, die Kurse in sehr unterschiedlicher Qualität anbieten. Neben regulären Angeboten, die wöchentlich oder zweimal wöchentlich stattfinden, werden auch Intensivkurse in den Schulferien angeboten. In der Regel werden Kinder ab dem vierten, manchmal ab dem fünften Lebensjahr in die Kurse aufgenommen. Oft gibt es eine Warteliste, auf die Sie Ihr Kind eintragen können. Für Kinder ab acht Jahren, die noch nicht schwimmen können, werden separate Kurse angeboten, in den Schulferien auch über den StadtSportBund. Diese Plätze werden von den Schulen vergeben.
Kursangebote der Dortmunder Schwimmvereine über die SSB-Vereinsdatenbank.
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