Corona-Updates

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Trotz weitreichender Lockerungen, ist es wichtig, dass wir den Vereinssportbetrieb achtsam öffnen und damit weiterhin gemeinsam für die größtmögliche Sicherheit und Gesundheit aller Sportler*innen in Dortmund sorgen.

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Wiederaufnahme des Sportbetriebs durch anhaltenden Corona-Lockdown zzt. nicht möglich!

Damit Dortmunder Vereine ihre jeweiligen Hallenzeiten bzw. Sportstätten wieder nutzen können, benötigen sie eine Nutzungsgenehmigung der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund. Diese erhalten sie, in dem sie ihren formlosen Antrag (mit Angaben zur Sportart, Ort/Halle, Zeit von/bis, usw.) und das Hygienekonzept per Mail an sportbetriebe@stadtdo.de senden. Nach Überprüfung der Eingaben, erhalten sie von dort die Zustimmung zur Wiederaufnahme ihrer Sportaktivitäten.

Anbei finden Sie unter Infos ein Beispiel-Konzept vom ASC 09 und eines unserer Konzepte, an denen man sich bei der Erstellung eines eigenen Konzeptes orientieren kann. Des Weiteren haben wir auch unser Musterformular zur Datenabfrage für Teilnehmende hinterlegt, was an die jeweiligen Vereins-Rahmenbedingungen angepasst werden kann.

Infos hierzu:

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Hilfestellungen für Sportvereine:

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Infos zur CoronaSchVO

Des Weiteren empfehlen wir den Vereinen, sich ausführlich mit der Corona-Schutzverordnung und deren Ausführungsbestimmungen zu beschäftigen, denn das Land NRW und der LSB NRW aktualisiert seine Ausführungshinweise für Vereine und Übungsleitungen regelmäßig - bitte nutzen sie hierzu folgende Quellen.

Hilfreiche Checklisten und Materialien:

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Information der Stadt Dortmund zur Entscheidung für die sog. „Teststrategie“

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

in einer gemeinsamen Videokonferenz mit dem Oberbürgermeister Thomas Westphal, der Sport Dezernentin Birgit Zoerner, Bernd Kruse (Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe) und dem StadtSportBund vertreten durch Mathias Grasediek und Nadine Euler sowie dem Kreisvorsitzenden Jürgen Grondzewski und dem zweiten Vorsitzenden Andreas Edelstein vom Fußballkreis Dortmund wurde über die Dortmunder Corona Strategie diskutiert.

Dabei hat der StadtSportBund insbesondere eine bessere Kommunikation gefordert und die Stadt Dortmund gebeten die Zusammenhänge der Entscheidung zur Test Strategie zu verschriftlichen. Dazu hat uns folgendes Schreiben erreicht:
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Information der Stadt Dortmund zur Entscheidung für die sog. „Teststrategie“

Im Zuge der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW (gültig ab 29.03.21) wurden die Kommunen und Landkreise vom Land vor die Wahl gestellt, entweder eine sogenannte „Notbremse“ umzusetzen oder eine „Testoption“ zu wählen, mit der manche Lockerungen, verbunden mit verpflichtenden Coronatests, beibehalten wer- den konnten. Insgesamt umfasst die Testoption acht Unterpunkte aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und städtischen Lebens, von handwerklichen Dienstleistungen über den Sport bis hin zum Einzelhandel.
Bei der Entscheidung, zur Option „Notbremse“ oder „Testungen“ mussten alle relevanten Bereiche für das gesellschaftliche Leben einer Kommune betrachtet werden. Eine reine „Sportentscheidung“ war nicht möglich.

Weiterhin war zu berücksichtigen, dass die verstärkt auftretende britische Corona-Virus-Variante das Infektionsgeschehen in Dortmund nachhaltig verändert hat. Sie ist deutlich ansteckender, wobei gerade die Gruppe der Kinder und Jugendlichen eine wesentliche Rolle bei der Infektionsübertragung spielt, da sie aktuell als Infektionstreiber auszumachen ist.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt Dortmund, unter Betrachtung und Abwägung der gesamtstädtischen Lage und vor dem Hintergrund eines größtmöglichen Infektionsschutzes, dafür entschieden, die „Testoption“ umzusetzen. Dabei ist es wichtig zu berücksichtigen, dass sich die Stadt letztendlich für eine der beiden, vom Land NRW vorgegebenen Möglichkeiten entscheiden und diese vollständig umsetzen musste. Die Möglichkeit, nur einzelne Bestimmungen, zum Beispiel die 10er-Gruppenregelung für den Sport, aus der Option „Notbremse“ zu nehmen aber auf andere Bereiche die Bestimmungen der Option „Testen“ anzuwenden, war nicht gegeben.
Die Beteiligten auf städtischer Seite sind sich der Tatsache bewusst, dass die vielen, zum Teil widersprüchlichen, Regelungen von Land und Bund in den letzten Wochen und Monate zu erheblichen Aufwänden und zum Teil auch zu Unmut bei den Vereinen geführt haben. Das Engagement der Sportvereine, immer wieder das Beste aus der Situation – auch und gerade für Kinder und Jugendliche – zu machen, verdient da- bei höchsten Respekt und Anerkennung. Dies wissen die Verantwortlichen der Stadt Dortmund sehr zu schätzen und es besteht die große Zuversicht, dass der Sport, die Vereine und die Stadt Dortmund auch aus dieser Situation gemeinsam wieder das Beste für die Menschen unserer Stadt machen werden.
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Mit diesem Schreiben wird einiges deutlicher. Zukünftig sollte eine gemeinsame Kommunikation dieser Entscheidungen die Arbeit der Sportvereine deutlich erleichtern, weil Irrwege vermieden würden und Entscheidungen in den Vereinen auf klaren Grundlagen gefällt werden könnten.
Der StadtSportBund hat sich dagegen ausgesprochen Gelder aus den Sportfördermitteln, die im Corona-Fond zur Verfügung stehen, für Schnelltests auszugeben. Zum einen können zurzeit längst nicht alle Sportvereine mit ihren Kindern wieder Sport anbieten. Zum anderen hält der StadtSportBund Hilfsgelder zum Restart für seine Sportvereine für langfristig effektiver und besser angelegt als für Schnelltests.

Wir werden gemeinsam mit den Sport- und Freizeitbetrieben ein Weg zur Unterstützung während und nach der Pandemie abstimmen. Sobald der Rat über die Höhe dieses Notfallfonds entschieden hat, werden wir unsere Sportvereine über Fördermöglichkeiten informieren.

Abschließend bedanken wir uns als StadtSportBund Dortmund auch im Namen des Fußballkreis Dortmund bei den Vertretern der Stadt Dortmund und insbesondere bei Thomas Westphal, für das offene Gespräch und die Klarstellungen.

Aktuelle Info der Stadt Dortmund zur CoronaSchVo

Folgende Informationen haben uns am Montag, den 29.03.21 abends per E-Mail von der stellvertretenden Geschäftsführerin der Sport- und Freizeitbetriebe Ute Spreen erreicht:

Bezogen auf die Möglichkeit mit Kindern bis 14 Jahren Sport im Freien zu machen, lagen zwei Möglichkeiten auf dem Tisch: Entweder im Rahmen der sogenannten Notbremse mit zehn ungetesteten Kindern Sport zu machen oder aber die Variante, Sport für bis zu 20 Kinder zu ermöglichen. Dafür ist die Vorlage eines tagesaktuellen (max. 24 Stunden alt), negativen, bestätigten Coronatests erforderlich. Da anders als zu Beginn der Pandemie die Infektionsübertragung in der beschriebenen Altersgruppe sehr hoch ist (Faktor 10) kommt der Möglichkeit, gerade in dieser Altersgruppe Kontakte entweder zu verhindern oder möglichst sicher zu machen, eine besondere Bedeutung - im Sinne des Infektionsschutzes - zu.

Aus diesem Grunde wurde auf Seiten der Stadt Dortmund entschieden, dass der Möglichkeit mit bis zu 20 getesteten Kindern bis 14 Jahren unter freiem Himmel Sport zu machen, eindeutig der Vorzug zu geben ist. Das ist wesentlich sicherer, als Sport mit bis zu zehn ungetesteten Kindern unter ansonsten gleichen Bedingungen. Für die Trainingsverantwortlichen der Vereine bedeutet das, dass sie sich vor dem Training von den Kindern und Jugendlichen die Bestätigung über einen tagesaktuellen, negativen Coronatest zeigen lassen. Die Testung ist spätestens bis zu 24 Stunden vor dem Training durchzuführen und an über 100 Testcentern in Dortmund möglich.

Eine Liste der Testcenter in Dortmund findet man unter:
Schnelltestzentren (dortmund.de)

Liegt ein solches negatives, tagesaktuelles Testergebnis vor, kann das Kind oder der Jugendliche am Training teilnehmen. Da die Vereine ohnehin Listen zur Kontaktverfolgung führen, können sie auf dieser Liste das Vorhandensein eines solchen Tests, z. B. durch Haken o. ä. vermerken. Die Testung ist für Bürgerinnen und Bürger in NRW 1x in der Woche kostenfrei. Sofern häufiger in der Woche trainiert werden soll, können wir uns vorstellen, die zusätzlichen Testungen aus dem Corona-Notfallfonds für Sportvereine mit zu finanzieren. Selbsttests der Sportlerinnen und Sportler sind dagegen nicht zulässig.

Wir als StadtSportBund Dortmund e. V. empfehlen Ihnen eine gründliche Prüfung dieser Voraussetzungen und die Abstimmung in Ihren Vorständen, ob ein Trainingsbetrieb mit Teststrategie für Sie umsetzbar ist.

§ 9 - Sport - Stand 29.03.2021

(1) Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist auf Sportanlagen unter freiem Himmel der Sport
1. von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes,
2. als Ausbildung im Einzelunterricht sowie
3. von Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren
zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen.
Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die nach Satz 2 gleichzeitig Sport
auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern
einzuhalten. Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung so zu beschränken, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind
und die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet ist. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig.

(2) Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt.

(3) Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, soweit die Vereine beziehungsweise die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen
Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken
im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe
verantwortlichen Stellen den nach § 17 Absatz 1 zuständigen Behörden vor Durchführung der
Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen. Zuschauer dürfen bei den Wettbewerben nicht zugelassen werden.

(4) Ausgenommen von Absatz 1 und damit unter Beachtung der allgemeinen Regeln dieser
Verordnung und anderer Rechtsvorschriften (insbesondere Arbeitsschutzrecht) zulässig sind
1. der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung
auf oder die Durchführung von schulischen und berufsbezogenen Prüfungen sowie Übungsund Leistungsnachweisen,
2. sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen,
3. das Training der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und
an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren (U19, U17, U15) sowie
4. das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten
Trainingseinrichtungen.

(5) Abweichend von Absatz 1 ist das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch in geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen zulässig. Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

Haben Sie Fragen oder benötigen weitere Unterstützung?

Nadine Euler

  • Projektassistentin

Tel.: (0231) 50 111 14
n.euler@ssb-do.de

StadtSportBund Dortmund
Beurhausstr. 16 - 18
44137 Dortmund