Der Vorstandsvsitzende des SSB Dortmund Jörg Rüppel
verabschiedet Wolfgang Hanstein
Am 07.09.2009 hat Jörg Rüppel im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit, natürlich gepaart mit sportlicher Bewegung, Wolfgang Hanstein verabschiedet. Im Kreise zahlreicher Wegbegleiter und Kursteilnehmer hat sich der StadtSportBund für die sein langjähriges und zuverlässiges Engagement, aber auch für seine kreative Arbeit bedankt. Wolfgang Hanstein beendet sein Engagement nach über 32 Jahren für den StadtSportBund Dortmund als verantwortlicher Übungsleiter des SSB-Sportangebot in der Helmut-Körnig-Halle, welches unter dem Motto „Fit in Dortmund“ steht.
Was 1977 in der Westfalenhalle IV begann, hat sich mittlerweile zu einem beliebten Treffpunkt für Freizeit- und Breitensportler entwickelt. Gedacht ist dieses Breitensportangebot des SSB, damit viele Sportlerinnen und Sportler hier die Lust auf regelmäßiges Sporttreiben bekommen, um dann in die zahlreichen Dortmunder Sportvereine überzuwechseln. Wolfgang Hanstein hat durch seine qualifizierten und begeisternden Übungsstunden entscheidend zur Beliebtheit dieser Kurse beigetragen.
Im Namen des Vorstandes auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diese herausragende und kontinuierliche Arbeit zum Wohle des Sports und der Gesundheit vieler Dortmunder Mitbürger. Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit.
In besonders schöne Weise haben sich die Kursteilnehmer mit der folgende Rede von Wolfgang Hanstein verabschiedet:
Lieber Wolfgang!
Stellvertretend für alle Teilnehmer an Deinen Übungsabenden montags und donnerstags möchte ich ein paar Worte an Dich richten.
Lass uns dieses gemeinsame Zusammensein heute eine Zeit des Dankes an Dich sein. Wir wollen uns die vielen Stunden vor Augen halten, die Du für uns geopfert hast.
Vor ca. 32 Jahren (Okt. 1977) hast Du, lieber Wolfgang, den Grundstein für den Breitensport gelegt, der heute in dieser schönen Helmut- Körnig-Halle stattfindet. Was mit einer kleinen Gruppe anfing, die ihr Training in einer Schule absolvierte und dann später in Halle 4 fortsetzte um u.a. auch das Sportabzeichen zu erlangen, vergrößerte sich im Laufe der Zeit dermaßen, dass der Stadtsportbund diese Aktivitäten als Breitensportangebot in seinem Programm aufnahm.
Viele Teilnehmer, aller Altersklassen, sind schon jahrelang und sogar jahrzehntelang mit von der Partie. Das zeugt davon, dass sie sich alle wohlfühlen und vor allen Dingen Deine fachliche und menschliche Tatkraft und Kompetenz schätzen. Du hast dafür gesorgt, dass in netter Runde die Pfündchen purzeln, steife Knochen gelenkig werden und Herz und Kreislauf in Schwung gebracht werden. Dabei hast Du darauf geachtet, dass tiefschürfenden Gesprächen nicht mehr Bedeutung beigemessen wurde, als der körperlichen Ertüchtigung. Es waren alle angehalten mitzumachen, um auch u. a. die Alterslappen an den Armen zu straffen, damit sie im Alter nicht so herunterhängen. (Wolfgang’s Ausspruch)
Du hast nicht nur die Übungsabende gestaltet, sondern darüber hinaus Spargel-Radtouren von Sassendorf ausgehend und mehrtägige Wochenendradtouren durch das Münsterland und durch Holland für uns organisiert, die uns allen immer viel Spaß bereitet haben. Bei all diesen zusätzlichen Aktivitäten in die Du viel Mühe und Herzblut investiert hast, haben sich Freundschaften und ausgeprägte Kameradschaften entwickelt.
Besonders hervorheben und loben müssen wir Deine absolute Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Du warst immer am Ball. Wenn wir mal keine Lust, irgendwelche Zipperlein oder keine Zeit hatten, fehlten wir einfach. Du hingegen warst immer da, auch wenn es Dir manchmal nicht so gut ging, außer bei wirklichen Verhinderungen wie z. B. Urlaub oder Seminaren. Man hat mir zugeflüstert, dass Du Dich selbst bei Feiern im Familien- und Freundeskreis abends davongestohlen hast um die Übungsabende durchzuführen. Deine Abwesenheiten hast Du immer rechtzeitig angekündigt und für Vertretung gesorgt, so dass nie ein Übungsabend für uns ausfiel. Lob möchten wir auch Deiner Frau Marianne zollen, die mit viel Toleranz alles so viele Jahre akzeptiert hat.
Heute stehen wir hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir freuen uns, dass Du wieder genesen bist und nun mehr Zeit für private Dinge hast z. B. kannst Du als sportlicher Großvater viel Interessantes mit Deinem kleinen Enkelsohn unternehmen. Traurig sind wir, dass Du jetzt nicht mehr die Übungsabende mit uns und für uns gestalten wirst. Wir hatten uns so sehr an Deine klaren und knappen Kommandos gewöhnt.
Wie Du uns jedoch schon versichert hast, gehst Du uns nicht verloren, sondern wirst an den Übungsabenden künftig teilnehmen. Es ist gut, dass der Stadtsportbund in Alex und Veronique kompetente Nachfolger gefunden hat. Möge dem Stadtsportbund der Gedanke des Umtrunks häufiger kommen, damit wir nach den anstrengenden Übungsabenden bei Speis und Trank wieder zu Kräften kommen. Wolfgang, wir wünschen Dir Glück und vor allen Dingen Gesundheit für die Zukunft!